Der Schutz junger Menschen vor sexualisierter Gewalt ist eine wichtige Aufgabe der Jugendarbeit. Dies gilt auch für die Internationale Jugendarbeit (IJA).
Für Schutzkonzepte in diesem Arbeitsfeld können zusätzliche Herausforderungen bestehen, beispielsweise durch national unterschiedliche Rechtslagen und die notwendige Abstimmung mit internationalen Kooperationspartnern. Darüber hinaus kann die ungewohnte Situation im Ausland eine besondere Vulnerabilität der Teilnehmenden mit sich bringen, z.B. durch Sprachbarrieren, die fremde Umgebung, Fehlen der gewohnten Bezugspersonen oder eine kulturell unterschiedliche Wahrnehmung von Risiken und Schutzbedarfen.